Als im Habichtswald die
Töpfer arbeiteten

Handwerk und Alltag vor 700 Jahren

Wir reisen zurück ins Jahr 1250. In Leeden wird das Stift gegründet. Im nahen Habichtswald arbeiten Töpfer, die hier Ton und Brennholz für ihr Handwerk finden.

Aus feuchtem Ton formen sie Gefäße, trocknen und brennen sie in ihren Öfen. Nicht jedes Stück gelingt. Zerbrochene und misslungene Gefäße landen auf Abwurfhalden.

Töpferofen Habichtswald Logo

Was damals Abfall war, ist für Archäologen heute ein Schatz!

Rund 100 Jahre besteht die Töpferei vermutlich. Warum sie aufgegeben wird, ist ungewiss. Möglicherweise spielen die Pest und kriegerische Auseinandersetzungen eine Rolle.